April 08, 2016

Professional

Begrüßen Sie unseren neuesten Personal Reference Monitor: den LYD.

Dies ist die Neuerfindung des Personal Reference Monitors. LYD ist eine vollständig neue Definition unserer eigenen Produkte, doch das war uns noch nicht genug. Wir grenzen uns damit von den Wettbewerbern, von den Musikern, eigentlich von jedem ab.

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Als wir unser LYD-Projekt begannen, wollten wir den besten Nahfeld-Monitor für Künstler schaffen, die in kleineren Setups wie Schneideräumen oder Heim-Studios arbeiten. Dafür mussten wir zurück in unsere Vergangenheit gehen und alles nochmal analysieren, was unsere früheren Monitore groß gemacht hat. Danach gingen wir ganz neu ans Zeichenbrett, um herauszufinden, was wir mit den inzwischen verfügbaren Plattformen und Technologien erreichen können.

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Das Ergebnis ist die neue Modellreihe LYD: Drei Monitore für alle leidenschaftlich Kreativen. Mit diesen Monitoren lässt sich Kreativität in jedem Umfeld ausdrücken – aber ihre wahre Kompetenz liegt in kleinen Räumen, wo ihre Präzision bei niedriger Lautstärke voll zur Entfaltung kommt.

Erfahren Sie mehr: Unser neuer Personal Reference Monitor, LYD.

Um mehr über das Verhältnis des LYD zu künstlerisch begabten Menschen herauszufinden, traf ich Sebastian Rodens, Produkt-Manager für Dynaudio Professional, und sprach mit ihm über die neuen Monitore. Meine erste Frage war ganz einfach:

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>> Warum Schwarz und Weiß?

Künstler, Produzenten und Tontechniker sind kreative Menschen und Monitore gehören zu ihren wichtigsten Werkzeugen. Mit großer Sorgfalt und Stolz bauen sie ihre Studios auf und machen sie zu einladenden, komfortablen Orten, an denen andere Menschen, andere Künstler sich ganz in ihre Musik vertiefen können.

Wir wissen, dass die Monitore, für die sie sich entscheiden, dabei eine große Rolle spielen. Sie sollten am Gesamterlebnis teilhaben. Im Grunde ist es doch ganz einfach, oder? Ein Lautsprecher muss nicht schwarz und langweilig sein.

Ein Studio ist dazu da, kreatives Denken und kreative Prozesse zu fördern. Und wenn es ein optisch wenig ansprechendes Umfeld ist, dann kann das die kreativen Vibes stören.

 

Lesen Sie mehr: Dynaudio auf der diesjährigen Musikmesse Frankfurt.

>> Geht es darum, sich ganz auf das kreative Erlebnis einzulassen?

Ja, und wir müssen daran denken, dass wir Werkzeuge für kreative Menschen liefern. Also müssen die – zumindest stelle ich mir das so vor – auch gut aussehen. Wir haben uns für dieses Farbschema entschieden, weil wir die Sachen anders machen wollen, es aber im ersten Anlauf auch nicht übertreiben wollen. Wir haben etwas entworfen, das elegant ist, das man gerne ansieht, etwas, das man mit Stolz seinen Freunden, Musikern und Kunden zeigt, etwas, das der Umgebung etwas Positives hinzufügt.

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>> Großartig! Aber Sebastian, lass uns kurz das Thema wechseln. Ich möchte gerne wissen, wie die Features des LYD diese Kreativität, dieses kreative Umfeld unterstützen.

Unsere Vision war es, einen Monitor zu bauen, den jeder einfach verstehen und bedienen kann. Nehmen wir die Funktionen der Wandpositionierung oder den Neigungsfilter bei der Sound-Aussteuerung, die den Klang entweder aufhellen oder abdunkeln. Diese Funktionen sind einfach zu verstehen und anzuwenden. Darin liegt für mich der Schlüssel. Man sollte nicht das Handbuch lesen müssen, um unsere Monitore zu verstehen. Sie sollen einfach gut funktionieren, sie sollen sozusagen klang- und anwenderfreundlich zugleich sein.

Mehr im Video: Sebastian Rodens, Product Manager bei Dynaudio, erklärt den neuen LYD.

>> Die Präzision bei geringer Lautstärke ist eines der wichtigsten Features des LYD. Wenn ich’s richtig verstehe, verträgt sich das gut mit kleinen Studio-Setups, oder?

Es hat mich schon immer geärgert, wenn die Leute sagen: „Ja, wenn du es laut machst, klingt’s cool.“ Aber was ist, wenn ich gerade das nicht möchte? Wir finden, dass Monitore bei jeder Lautstärke gut klingen sollten. Laut und leise. In der ganzen Branche, sowohl bei den professionellen Aufnahmestudios als auch im privaten Heimstudio, arbeitet man bei eher geringer Lautstärke, weil man oft auch mal zehn Stunden am Stück arbeitet.

>> Und vermutlich willst du dir die Trommelfelle nicht schon in der ersten halben Stunde deines Arbeitstags zum Platzen bringen.

Genau! Deine Ohren werden schnell müde und das kannst du gar nicht gebrauchen. Das passiert dir nicht mit den LYD. Du musst sie nicht laut drehen, damit sie gut klingen. Natürlich kannst du das auch tun – aber sie klingen einfach bei jeder Lautstärke gleich.

Lesen Sie mehr: Willkommen zur Musikmesse, hier ist unsere neue Modellreihe LYD. 

>> Was hält die Zukunft für LYD bereit?

Ich freue mich so sehr darauf, sie endlich vorzustellen! Ich bin überzeugt, das ist der beste Monitor, den wir in dieser Preisklasse jemals gebaut haben.

Ich bin sehr gespannt darauf, wie die LYD in der Breite angenommen werden. Ich denke, sie passen sehr gut zum neuen produzierenden Tontechniker, der aus kleinen Studios heraus arbeitet. Zu dem Typ, der mit allen möglichen unterschiedlichen und interessanten Künstlern zusammenarbeitet. Zur Person, die ein System benötigt, das sich sehr flexibel an das Umfeld anderer Leute anpasst. Ich denke, die LYD leisten all das sehr gut.