Januar 14, 2016

Car audio

Die 5 wichtigsten In-Car-Audio-Trends 2016

Dieses Jahr wird – genauso wie jedes andere auch – Innovationen, Erfindungen und neue Trends bringen. Doch worauf freuen wir uns hier bei Dynaudio besonders? Unser Produktmanager Automotive René Rønning gibt einen Ausblick auf die Megatrends, die in den nächsten Jahren wichtig werden.

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„In den nächsten Jahren wird Autofahren zum Multimedia-Erlebnis – denn die Fahrer werden nicht mehr selbst fahren müssen.“ – René Rønning

Legen wir gleich los und schauen uns die fünf Trends an, die mehr sein könnten als nur eine einfache Neuheit im In-Car-Audio-Business: Autonomes Fahren, Elektro- und hybride Fahrzeuge, kreative Lautsprecher-Anordnung, die Vorwegnahme von Verhalten und der 3D-Druck.

„Behavior Prediction“ oder die Vorwegnahme von Verhalten

Schon heute ist das Smartphone immer dabei – und wahrscheinlich meist auch mit dem Infotainment-System des Autos verbunden. Dieser Trend wird sich in Zukunft noch weiter verstärken. Ihr Auto könnte Sie anhand Ihres Mobiltelefons – oder sogar anhand biometrischer Merkmale – persönlich identifizieren. Wenn es Sie erkannt hat, könnte das Auto automatisch ihre Voreinstellungen laden und die Sitzhöhe, das Lenkrad und die Innentemperatur anpassen. Doch warum damit schon aufhören? Was, wenn das Fahrzeug auch Ihre Lieblings-Playlist zum Fahren, die Lautstärke und Ihre Equalizer-Einstellungen kennen würde?

„Das Auto würde – basierend auf Ihrem vorangegangenen Verhalten – automatisch wissen, dass Sie nach einem langen Arbeitstag auf dem Weg nach Hause langsamen Jazz hören wollen, morgens auf dem Weg zur Arbeit aber lieber entspanntes Morgen-Radio mögen.“

„Wenn wir etwas weiter voraus blicken und das Konzept der Sound-Zonen mit einbeziehen, dann wäre es denkbar, dass Ihr Smartphone sogar den Autos anderer Leute Ihre Vorlieben mitteilt – und diese dann automatisch in Ihrer Zone Ihre Lieblingsmusik spielen. Das sollte unsere Aufmerksamkeit wecken.“ – René Rønning

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Autonomes Fahren

Eine der größten und am meisten beschriebenen Innovationen wird das autonome Fahren sein. Frost & Sullivan hat vorausgesagt, dass im Jahr 2025 auf den Straßen Europas und Nordamerikas mehr als sechs Millionen selbstfahrende Autos unterwegs sein werden. Damit bekommt der Fahrer plötzlich eine völlig neue Rolle im Auto – werden wir überhaupt noch einen der Passagiere „Fahrer“ nennen?

„Es wird möglich sein, auf der Fahrt zur Arbeit ein kleines Schläfchen zu machen. Das bedeutet, dass wir das Auto eher als einen Multimedia-Raum sehen werden. Wenn Sie Stunden unterwegs sind, um Verwandte zu besuchen, können Sie die Zeit nutzen, um Ihre Lieblings-Musik zu hören oder mit den Kindern einen Film anzusehen. Wir müssen uns über diese Trends im Klaren sein, damit wir uns darauf vorbereiten können und die künftigen Bedürfnisse erfüllen können.“ – René Rønning

Eine Sache ist jetzt absehbar, da die selbstfahrenden Autos quasi vor der Tür stehen: Die Menschen werden ihre Autos auf ganz neue Art nutzen. Sie werden es genießen, dass sie sich nicht mehr auf die Straße konzentrieren müssen.

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Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge

Während selbstfahrende Autos noch Zukunftsmusik sind, ist ein Trend schon Wirklichkeit: Elektro- und Hybridfahrzeuge wie der VW Golf GTE oder der e-Golf erleben eine richtige Welle.

Bei diesem Typ Fahrzeug müssen wir in eine ganz neue Richtung denken, denn die Anforderungen an Gewicht und Energieverbrauch steigen: Je mehr Strom unsere Lautsprecher verbrauchen, desto weniger „Treibstoff“ bleibt fürs Fahren.

„Es geht aber nicht nur um den Stromverbrauch. Die Batterien sind in diesen Autos genau dort untergebracht, wo wir unsere Lautsprecher einbauen wollen. Also müssen wir um unseren Platz kämpfen oder einen neuen finden.“ – René Rønning

 

Kreative Platzierung der Lautsprecher

Dennoch müssen wir nicht unbedingt neue Positionen für unsere Lautsprecher finden – nur wegen der Elektroautos. Da Autohersteller und Autobesitzer ein gutes Sound-System mehr und mehr zu schätzen wissen, werden wir mehr kreative Lösungen zu sehen bekommen, was die Größe der Treiber, die Platzierung und die Materialien betrifft. Das wird das gesamte Fahrerlebnis bereichern. Zum Beispiel wäre ein guter Platz oberhalb des Kopfes:

„Lautsprecher an der Decke zu platzieren ist nicht nur aus Selbstzweck kreativ. Es ebnet auch den Weg für 3D-Sound und damit für eine verbesserte Räumlichkeit. Oder für Sicherheits-Features wie einem Noise-Canceling, das nur das Warnsignal von Rettungsfahrzeugen durchdringen lässt.“ – René Rønning

 

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3D-Druck

3D-Druck ist schon seit einigen Jahren ein heißes Thema, und Dynaudio nutzt die Technologie bereits für Tests. Dennoch wird dieses Verfahren in der nächsten Zeit noch wichtiger werden, denn es reduziert den Time-to-Market-Faktor:

„Wir wollen, dass die Zeit zwischen unseren Entwicklungen und der Auslieferung an den Kunden so gering wie möglich ist. Dabei kann uns der 3D-Druck gut unterstützen. Wir haben unseren eigenen Testwagen, und wir können einfach ein neues Design ausdrucken und einbauen, um zu sehen, ob es funktioniert. So können wir unseren Entwicklungsprozess signifikant beschleunigen und die beste Lösung in kürzerer Zeit finden.“

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„Wir können uns sogar schon vorstellen, dass Lautsprecher komplett austauschbar werden. Dann fahren Sie einfach zu Ihrem VW-Händler, kaufen die neuesten Dynaudio-Lautsprecher und lassen den Mechaniker sie sofort einbauen. Das ist vielleicht kein realistisches Szenario, aber es ist ein spannendes Gedankenspiel.“ – René Rønning

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